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Heinrich Heine

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Heinrich Heine Von 1815 bis 1816 sammelte Heinrich Heine beim Frankfurter Bankier Rindskopff erste berufliche Erfahrungen als Volontär. Danach wechselte er in das Bankhaus seines sehr wohlhabenden Onkels Salomon Heine nach Hamburg. Von diesem Onkel, der Millionär war, wurde Heinrich Heine bis zu dessen Tode 1844 finanziell stark unterstützt.

Seit dem Jahre 1815 begann Heinrich Heine mit dem regelmäßigen Schreiben. In der Zeitschrift "Hamburgs Wächter" schaffte er im Jahre 1817 die Veröffentlichung erster Gedichte. Schnell erkannte sein Onkel Salomon, dass der junge Heinrich wenig Begabung und Interesse für Handelsgeschäfte mitbrachte. Für seine literarischen Ambitionen zeigte er wenig Verständnis.

In dieser Zeit verliebte er sich in seine Cousine Amalie, die seine Gefühle jedoch nicht erwiederte. Das führte innerhalb der Familie auch zu Spannungen. So verließ er schließlich Hamburg und begann an der Friedrich-Wilhelms-Universität von Bonn ein Studium der Rechts- und Kameralwissenschaft. Doch die juristischen Vorlesungen schienen ihn nur wenig zu interessieren.

Vielmehr besuchte er u. a. eine Vorlesung zur Geschichte der deutschen Sprache und Poesie, welche August Wilhelm Schlegel hielt. Dieser war einer der Mitbegründer der Romantik und beeinflusste damit Heinrich Heine stark in seinen späteren Werken. In seiner Zeit in Bonn beschäftigte er sich mit Übersetzungen englischer romantischer Literatur von Lord Byron.

1820 erfolgte ein Wechsel nach Göttingen an die dortige Georg-August-Universität. Dort blieb er nicht sehr lange. Der Grund bestand darin, dass er einen Kommilitonen zum Duell herausforderte, da dieser ihn wegen seiner jüdischen Herkunft beleidigt hatte.

So folgte ein weiterer Wechsel an die Friedrich-Wilhelms-Universität nach Berlin, wo er bis 1823 studierte. Dort besuchte er u. a. Vorlesungen von Georg Wilhelm Friedrich Hegel. In Berlin knüpfte er schnell Kontakt zu literarisch Gleichgesinnten und besuchte regelmäßig den Salon von Elise von Hohenhausen und den sogenannten Zweiten Salon von Rahel Varnhagen. Letztgenannte förderte den jungen Heinrich Heine und seine Karriere fortan. Ihr und ihrem Mann Karl-August blieb er freundschaftlich verbunden. In der Berliner Studienzeit erfolgte auch sein Debüt als Buchautor. So erschien 1822 das Buch "Gedichte" in der Maurerschen Buchhandlung. 1823 folgte die Veröffentliochung von "Tragödien, nebst einem lyrischen Intermezzo" im Dümmler-Verlag.

Nebenbei befasste er sich auch mit seiner Glaubensherkunft und wurde in Berlin Mitglied im Verein für Cultur und Wissenschaft der Juden. 1824 erfolgte seine Rückkehr nach Göttingen, wo er 1825 sein Examen ablegte und zum "Doktor der Rechte" promovierte. Bereits 1824 verfasste er sein heute wohl bekanntestes Werk "Die Loreley", welches in der Sammlung "Dreiunddreißig Gedichte" erschien. In diesem Jahr traf er auch auf den großen deutschen Schriftsteller Johann Wolfgang von Goethe. Diese Zusammenkunft verlief für ihn aber eher enttäuschend.


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