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Heinrich Heine Zunächst wollte sich Heinrich Heine nach seinem erfolgreichen Studium in Hamburg als Anwalt niederlassen, woraus aber nichts wurde. Er erkannte schnell, dass er mit seinem jüdischen Glauben Schwierigkeiten hatte, eine Anstellung als Jurist zu finden. So trat er zum protestantischen Christentum über und ließ sich 1825 taufen. Die Taufe erfolgte unter dem Namen Christian Johann Heinrich, sich selber nannte er aber nur Heinrich. Schnell musste er jedoch erfahren, dass auch dieser religiöse Wandel ihm nicht die völlige Akzeptanz, die er sich daraus erhoffte, brachte. Noch immer sahen einige in ihm den Juden von Geburt an.

Vor allem der Dichter August Graf von Platen griff ihn wegen seiner Herkunft stark in verschiedenen Schriftenm an. Dies ließ sich Heinrich Heine, der vermutete, dass der Graf in bei der Bewerbung als Professor in München schaden wollte, jedoch nicht gefallen. Heine wehrte sich in gleicher Art und Weise literarisch und machte dessen Homosexualität öffentlich. Für beide waren diese gegenseitigen Beschimpfungen jedoch schadhaft. Platen ging wegen des ungewollten Outings nach Italien, da er in der Heimat gesellschaftlich zu stark beschädigt worden war. Heinrich Heine warf man dagegen Charakterlosigkeit vor. Mit der Zeit bedauerte er mehr und mehr seinen Übertritt zum Christentum, da ihm dies offenbar keinerlei Vorteile brachte.

Durch die Platen-Affäre war es ihm nun nicht mehr möglich, in Deutschland eine Anstellung als Jurist zu finden. So entschied sich Heinrich Heine dafür, zukünftig als freischaffender Schriftsteller sein Geld zu verdienen. Mit seinem Reisebericht "Harzreise" feierte er 1826 seinen ersten großen Publikumserfolg. Der Hamburger Verlag Hoffmann und Campe veröffentlichte von nun an seine Bücher. 1827 folgte die Veröffentlichung des Lyrikbandes "Buch der Lieder". Dieser wurde ein großer Erfolg.

1827 und 1828 reiste er nach England und Italien und sah erstmals in seinem Leben das Meer. Es folgten weitere Reiseberichte und auch "Ideen. Das Buch Le Grand", in welchem er sich zu Napoleon und der Französischen Revolution bekannte. Schnell machte er in Deutschland Erfahrungen mit der Zensur. Nicht alles, was er schrieb, durfte auch so veröffentlicht werden.


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