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Heinrich Heine

Biografie

Kindheit und Jugend

Heinrich Heine Heinrich Heine (vollständig Christian Johann Heinrich Heine) wurde am 13. Dezember des Jahres 1797 in Düsseldorf geboren. Sein eigentlicher Geburtsname war Harry Heine. Die Umbenennung erfolgte 1825, als er zum Christentum übertrat. Im folgenden wird der Einfachheit halber immer der Name Heinrich genannt, obwohl zu früheren Zeitpunkten Harry eigentlich richtig wäre.

Seine Eltern waren der Tuchhändler Samson Heine (19.08.1764 - 02.12.1829) und Betty Heine, geborene van Geldern (27.11.1770- 03.09.1859).

Heinrich Heine hatte drei jüngere Geschwister. Er war somit das älteste von vier Kindern der Heines. Neben ihm gab es noch seine Schwester Charlotte (18.10.1800 - 18.10.1899) sowie die beiden Brüder Gustav (verm. 1803 - 15.11.1886) und Maximilian (verm. 1804 - 1879).

Die Eltern vertraten damals von ihrer Glaubensausrichtung den zur jüdischen Aufklärung gehörenden Geist der Haskala. Diese jüdische Glaubensausrichtung war stark von den Schriften der französischen Aufklärung inspiriert.

Ab dem Jahre 1803 ging Heinrich Heine auf eine israelitische Privatschule, welche von Hein Hertz Rintelsohn geleitet wurde. Ein Jahr später wechselte er auf eine christlich geprägte städtische Grundschule, nachdem dies jüdischen Kindern durch die kurpfälzisch-bayerische Regierung per Gesetz erlaubt worden war.

Im Jahre 1807 kam er in eine Vorbereitungsklasse des Düsseldorfer Lyzeums. Dies ist heute als Görres-Gymnasium bekannt. 1810, nachdem er die Verbereitung gut gemeistert hatte, blieb er weiter an dieser Schule bis zum Jahre 1814. Diese verließ er jedoch ohne Abgangszeugnis. Schon während dieser Zeit unternahm er erste lyrische Versuche.

Im Jahre 1808 übernahm Napoleon die Herrschaft in seiner Heimat. Zu dieser Zeit war Heinrich Heine 10 Jahre alt. 1811 sah er ihn in seiner Heimatstadt Düsseldorf. Für ihn hegte er wegen der Einführung des sogenannten "Code civil" große Bewunderung, da dadurch Juden wie er mit den Christen gleichgestellt wurden.

Nach dem Verlassen des Lyzeums wechselte er an eine Handelsschule, um dort einen kaufmännischen Beruf, wie es dem Wunsch der Eltern entsprach, zu erlernen.


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