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Heinrich Heine

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Letzte Lebensjahre und Tod

Heinrich Heine Ab 1845 verschleichterte sich der Gesundheitszustand von Heinrich Heine zunehmend. Einer Ausweisung aller Marx-Anhänger aus Frankreich, die an der Zeitschrift "Vorwärts" mitgearbeitet hatten, konnte er entgehen.

1848 brach er aufgrund seines fortschreitenden Krankheitszustandes im Louvre zusammen. Vom Arzt wurde eine Rückenmarkschwindsucht diagnostiziert. Ob diese Diagnose so richtig war, ist heute schwer zu sagen. Es gibt verschiedene mögliche Erkrankungen, wie z. B. Syphilis, Tuberkolose, amyotropher Lateralsklerose oder multipler Sklerose, die ebenfalls aus heutiger medizinischer Sicht als wahrscheinlich gelten.

Seine letzten acht Lebensjahre verbrachte er fast komplett gelähmt und bettlägrig in der sogenannten "Matratzengruft" (diesen Ausdruck wählte er selbst für seinen neuen Wohnort) in der Avenue Matignon. Dennoch hinderte ihn dies nicht daran, seine literarischen Arbeiten fortzusetzen. So widmete er sich seinen Gedichten der "Romanzero"-Sammlung und ab 1850 auch seinen Memoiren. Zudem entstanden in seinen letzten Jahren "Der Doktor Faust. Ein Tanzpoem" und drei Bände "Vermischte Schriften".

In diesen letzten Jahren musste er seine Schriften einem Sekretär diktieren, da er selber des Schreibens nicht mehr fähig war. Auch erblindete er langsam, was ihm das Korrekturlesen unmöglich machte. Doch sein Geist funktionierte bis zuletzt tadellos.

Heimrich Heine starb am 17. Februar des Jahres 1856 nach langer Krankheit in Paris. Drei Tage später fand auf dem Friedhof von Montmartre seine Beerdigung statt.


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