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Heinrich Heine

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Übersiedelung nach Frankreich

Heinrich Heine Als er 1830 von der Julirevolution und der damit verbundenen Machtergreifung des Bürgertums in Frankreich erfuhr, siedelte er ein Jahr später nach Paris über. In Deutschland bekam er aufgrund seiner politischen Ansichten und der Zensur mehr und mehr Probleme, was letztendlich ebenfalls ein Auslöser für seine Emigration war.

Dort arbeitete er als Korrespondent der Augsburger "Allgemeinen Zeitung", welche von Johann Friedrich Cotta geleitet wurde und verdiente sich damit seinen Lebensunterhalt. Hier lernte er auch bedeutende Persönlichkeiten wie Alexandre Dumas, Victor Hugo, George Sand, Frédéric Chopin und Franz Liszt kennen. Im Dezember 1833 erschien die Buchausgabe "Französische Zustände", welche in Preußen verboten wurde.

Mit seiner alten Heimat eckte er von Paris aus mit seinen Werken, wie z. B. seinen Sammelbänden "Salon" dermaßen an, dass sämtliche seiner Schriften ab Dezember 1835 verboten wurden. Ab 1836 erhielt er von der Französische Regierung als politischer Emigrant eine Pension. In diesem Jahr erkrankte er an Gelbsucht. Auch 1837 ging es körperlich durch eine Augenerkrankung mit ihm weiter bergab. In diesem Jahr erschien sein dritter Band des "Salon".

1838 veröffentlichte er die Werke "Schwabenspiegel" und "Shakespeares Mädchen und Frauen". 1840 folgte der vierte und letzte Band des "Salon" mit den "Briefen über die französische Bühne" sowie dem Erzählfragment "Rabbi von Bacherach".

Ein Streit mit dem Frankfurter Kaufmann Salomon Strauß, dessen Ursache in seiner Denkschrift über Ludwig Börne lag, führte zu einem Duell zwischen beiden Männern. Dabei wurde Heinrich Heine an der Hüfte leicht verletzt. Kurz zuvor erfolgte seine Eheschließung mit seiner Frau Mathilde. In diesem Jahr begann er zudem seine Arbeiten an "Atta Troll. Ein Sommernachtstraum". Nach einem kurzen Aufenthalt in Boulogne-sur-Mer im Jahre 1842 erschien dieses Werk schließlich 1843. Ende des Jahres 1843 lernte Heinrich Heine bei seinem ersten Besuch in Deutschland nach seinem Exil in Hamburg zudem Karl Marx kennen. Mit dessen Ansichten sympathisierte er stark, was zu einer weiteren Zusammenarbeit führte. Außerdem begegnete er Arnold Ruge und Friedrich Hebbel.

Zusammen mit Marx und Ruge arbeitete er an den "Deutsch-Französischen Jahrbüchern" und der Zeitschrift "Aufwärts" mit. Er war einer der ersten Dichter, welche die Folgen der in dieser Zeit gerade beginnenden Industriellen Revolution bemerkte und daraufhin die Not und das Elend der neu entstandenen Arbeiterklasse in seinen Büchern beschrieb. Neben Marx lernte er auch Ferdinand Lassalle, den Begründer der deutschen Sozialdemokratie kennen.

Im Jahre 1944 starb sein Onkel und Unterstützer Salomon, kurz nachdem Heinrich Heine diesen noch ein letztes Mal bei seinem zweiten und letzten Hamburgbesuch, wo er ihm seine Frau Mathilde vorstellte, gesehen hatte. Von diesem erhielt er seit einigen Jahren eine jährliche Zuwendung, die aber nicht testamentarisch verankert war. Die Folge war ein gut zwei Jahre andauernder Erbschaftsstreit mit seinem Cousin Carl, den Heinrich Heine letztendlich für sich entscheiden konnte, da er diesen durch diverse negative Publikationen dazu zwang, die Zahlungen fortzusetzen. Dafür verzichtete Heine anschließend auf weitere Veröffentlichungen, die die Familie betrafen.


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